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Der Asteroid 2024 YR4 stellt keine Gefahr mehr für die Erde dar.

16 März, 2025

Die NASA hat bestätigt, dass der Asteroid 2024 YR4, der ursprünglich eine geringe Wahrscheinlichkeit für eine Kollision mit unserem Planeten im Jahr 2032 hatte, jetzt keine Gefahr mehr darstellt.

In letzter Zeit war der Asteroid 2024 YR4 der Protagonist zahlreicher Schlagzeilen. Mit einem Durchmesser von etwa 55 Metern hatte dieses Weltraumobjekt aufgrund einer möglichen Kollision mit der Erde im Jahr 2032 Besorgnis ausgelöst. Die neuesten Daten der NASA haben jedoch diese Perspektive radikal verändert.

Während seines Apogäums erreichte der Asteroid eine Einschlagswahrscheinlichkeit von 1 zu 32, die höchste, die jemals für ein Objekt dieser Größe verzeichnet wurde. Dieses Risiko, das eine große Stadt verwüsten könnte, wurde aktualisiert und glücklicherweise wird nun davon ausgegangen, dass die Chancen auf einen Zusammenstoß nicht existent sind.

Aktualisierung zum Einschlagsrisiko

Die NASA hatte berichtet, dass die Wahrscheinlichkeit einer Kollision ab dem 21. September bereits auf 0,28 % gesunken war. Doch am 24. September gab die US-Raumfahrtbehörde offiziell bekannt, dass der 2024 YR4 keine Bedrohung für unseren Planeten darstellt.

Dieser Asteroid, der als „Erdnaher Asteroid“ klassifiziert ist, wird sich im Jahr 2032 auf etwa 106.000 Kilometer Entfernung nähern, was in kosmischen Maßstäben eine sichere Distanz ist. Ursprünglich wurde angenommen, dass er am 22. Dezember 2032 einschlagen könnte, doch jetzt scheint es, dass er nur einen freundlichen Besuch abstatten wird.

Asteroiden werden nach der Turin-Skala klassifiziert, die das Einschlagsrisiko und das Zerstörungspotenzial misst. Seit dem 24. September wurde der 2024 YR4 auf die niedrigste Gefahrenstufe eingestuft, mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 20.000, mit der Erde zu kollidieren.

Selbst bei dieser niedrigen Wahrscheinlichkeit ist die Angst vor einem Einschlag verständlich. Hätte der Asteroid eingeschlagen, hätte sich eine Energie freigesetzt, die 8 Megatonnen entspricht, was 500 Mal mehr ist als die Atombombe, die auf Hiroshima abgeworfen wurde. Dennoch kann man bis 2032 beruhigt durchatmen, solange die Probleme, mit denen wir auf der Erde konfrontiert sind, nicht ignoriert werden 😅.

Obwohl derzeit keine anderen Asteroiden auf der Turin-Skala über dem Nullniveau liegen, wird die Überwachung fortgesetzt. Teleskope wie das Asteroid Terrestrial-Impact Last Alert System (ATLAS), das von der NASA finanziert wird, überwachen diese Objekte ständig, um sicherzustellen, dass sie keine Bedrohung darstellen.

Dennoch ist es wichtig, auf die Möglichkeit zukünftiger Einschläge vorbereitet zu sein. Aus diesem Grund hat die NASA das DART-Projekt entwickelt, einen 324,5 Millionen Dollar teuren Versuch, Asteroiden abzulenken, falls jemals eine echte Bedrohung auftreten sollte.

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