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Die wahre Bedeutung von FPS in Sonnencremes und ihre Wichtigkeit

16 März, 2025

Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist ein Begriff, den wir alle kennen, aber nur wenige vollständig verstehen. Entdecke, wie er wirklich funktioniert und warum er essenziell ist, um deine Haut zu schützen.

Wenn von Sonnenschutzmitteln die Rede ist, nehmen viele Menschen an, dass der LSF direkt mit der Zeit verbunden ist, die man in der Sonne verbringen kann, ohne sich zu verbrennen. Diese Vorstellung ist jedoch ein Missverständnis, das geklärt werden sollte. Der LSF gibt an, wie viel UVB-Strahlung die Schutzbarriere eines Sonnenschutzmittels durchdringen kann, nicht wie lange man der Sonne ausgesetzt sein kann.

Sonnenschutzmittel wirken als chemische Barrieren und enthalten Komponenten, die UVB-Strahlung absorbieren, die Hauptursache für Sonnenbrände und das erhöhte Risiko von Hautkrebs. Wenn du beispielsweise einen Sonnenschutz mit einem LSF von 30 verwendest, dringt nur 1/30 der Sonnenstrahlung in die Haut ein, was bedeutet, dass 96,7% der Strahlen blockiert werden. Ein LSF von 50 filtert 98%. Obwohl der Unterschied signifikant erscheint, ist die Verbesserung in der Praxis ziemlich gering.

Mehr als nur eine Zahl

Neben dem UVB-Schutz bieten die meisten Sonnenschutzfilter auch Schutz gegen UVA-Strahlung, die zwar keine Sonnenbrände verursacht, aber vorzeitige Hautalterung hervorrufen und ebenfalls zum Hautkrebs beitragen kann. Der LSF berücksichtigt diesen Aspekt jedoch nicht, was bedeutet, dass es wichtig ist, die Etiketten zu lesen und nach Produkten zu suchen, die ihren Schutz gegen beide Strahlungen angeben.

Die Berechnung des LSF erfolgt in Laboren mit Tests an Personen mit heller Haut. In diesen Studien werden die Freiwilligen unterschiedlichen Intensitäten von ultravioletter Strahlung ausgesetzt, wobei Bereiche der Haut, die durch den Sonnenschutz geschützt sind, und andere ohne Schutz verwendet werden. Anschließend wird die Menge an Strahlung verglichen, die erforderlich ist, um Rötungen auf der exponierten und der geschützten Haut zu verursachen.

Häufig wird gesagt, dass ein Sonnenschutz mit LSF 30 es ermöglicht, 300 Minuten in der Sonne zu sein, wenn ein Sonnenbrand auf ungeschützter Haut in 10 Minuten auftritt. Obwohl dies zutreffen kann, gilt dies nur, wenn die Sonnenintensität konstant bleibt, was selten der Fall ist. Die Sonnenintensität variiert im Laufe des Tages und ist mittags am intensivsten. Darüber hinaus können Faktoren wie Schweiß, Wasser und Reibung mit der Kleidung die Wirksamkeit des Sonnenschutzes beeinträchtigen. Daher wird empfohlen, alle zwei Stunden nachzucremen, um einen effektiven Schutz zu gewährleisten.

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